Militärischer Nahkampf
Militärischer Nahkampf bezeichnet den direkten Kampf, geführt Mann gegen Mann, ohne Schußwaffen, durch bloßen Körpereinsatz mit speziell entwickelten Kampftechniken, doch gegebenenfalls auch unter Einsatz des Bajonett, Kampfmesser, Klappspaten oder Sturmgewehr sowie anderen Gegenständen, die zur Hand sind.
Der militärische Nahkampf unterscheidet sich generell von Kampfsportarten. Das Überleben auf dem „Schlachtfeld“ hat oberste Priorität. Daher steht ein möglichst schnelles Niederringen des Gegners im Mittelpunkt, hier herrscht ein aggressives und schnelles Handeln vor, um den Gegner zu Fehlern zu verleiten, die dann ausgenutzt werden. Der Soldat kämpft meist aus dem Instinkt heraus. Militärische Nahkampftechniken sind flexibel, sie lassen sich schnell kombinieren, die Taktik muss während des Kampfes erstellt werden, so dass sich der Kämpfende schnell auf wechselnde Gegner einstellen kann.
Aus Persönlichkeitsschutzgründen werden diese Seminare nur in geschloßenen Gruppen durchgeführt und sind nicht öffentlich zugänglich. ...
